Bin ich Digitalkompetent? Was ist Digitalkompetenz?
Finden Sie heraus, wo Sie und Ihr Team in Sachen Digitalisierung stehen

Was ist digitale Kompetenz? Was bedeutet Digitalkompetenz? Wie erreicht man digitale Kompetenz? Wieviel Digitalkompetenz ist nötig? Diesen Fragen stellt man sich immer häufiger. Alles sollte noch digitaler, automatisierter werden und besser zusammenspielen. Wir wollen für Klarheit sorgen und haben die verschiedenen Ebenen der Digitalkompetenz erklärt und zusammengefasst.

Digitalkompetenz - was ist das eigentlich?

Digitale Kompetenzen gelten für jeden Mitarbeiter. Selbstverständlich sind die digitalen Kompetenzanforderungen je nach Rolle und Aufgabe völlig unterschiedlich. Der Servicemitarbeiter benötigt eine ganz andere digitale Kompetenz als z.B. der Geschäftsführer. Schauen wir uns die verschiedenen Stellen und deren benötigten Kompetenzen einmal näher an.

A MacBook with lines of code on its screen on a busy desk

1. Stufe - Der digitale Anwender

Smartphone in der Hosentasche, Same-Day-Delivery von Amazon, Alexa auf der Kommode und abends die Lieblingsserie auf Netflix oder Amazon Prime - das ist der digitale Anwender.

Was im Privatleben oft intuitiv und einfach ist, ist im Geschäftsalltag oft nicht mehr selbstverständlich. Die Einführung neuer Tools führt zu Transparenz und neuen Workflows. Mitarbeiter müssen sich nicht nur neue berufliche Fähigkeiten aneignen, sondern auch ihre Einstellung ändern. Softwarelösungen werden stetig weiterentwickelt und digitalisierte Prozesse zum Vorteil des Kunden optimiert. Als Anwender müssen Sie sich ständig an neue Situationen anpassen.

Diese Form digitaler Kompetenz lässt sich durch moderierte Innovation und Training leicht aufbauen. Wenn Mitarbeiter ihre digitale Kompetenz auf Kunden oder Kollegen übertragen und sogar ihr Prozesswissen und ihre Tools kombinieren können, dann ist die höchste digitale Kompetenz auf dieser Ebene erreicht.

2. Stufe - Der digitale Handwerker

In dieser Variante der digitalen Kompetenz finden sich handwerkliche Fähigkeiten aus den Bereichen IT, Marketing und Design, die für die Entwicklung und den Erfolg von digitalen Produkten sehr wichtig sind. Unter dem Dach dieser digitalen Kompetenz gibt es eine Reihe von Einzeldisziplinen, die sich aufgrund der rasanten Entwicklung digitaler Plattformen und Technologien immer mehr spezialisieren.

Heute sind viele Fähigkeiten erforderlich, um eine Website erfolgreich zu erstellen und zu betreiben. Aufgrund der Vielfalt und des daraus resultierenden Aufwands haben vor allem mittelständische Unternehmen und deren CEOs mit dem digitalen Transformationsprozess zu kämpfen.

Die höchste Stufe dieser digitalen Kompetenzebene basiert auf einem komplementären Verständnis von digitalen Technologien, Wertschöpfungs-Prozessen, Bedürfnissen der Zielgruppe und digitalem Marketing.

woman in green shirt sitting in front of computer

3. Stufe - Der digitale Erschaffer

Eine besondere Form der digitalen Kompetenz sind fundierte Kenntnisse von Methoden zur Planung von Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen im digitalen Zeitalter. Das fängt bei kundenzentrierten Tools wie Design Thinking an, geht über die Teamarbeit mit Scrum bis hin zu agilen Organisationsformen wie Holacracy. Für fast jede Herausforderung und jedes Problem gibt es einen Weg für Teams und Unternehmen, kundenorientiert zu arbeiten, innovative Produkte zu entwickeln oder ihre Zusammenarbeit neu zu gestalten.

Natürlich ist diese digitale Kompetenz nur dann wertvoll, wenn die richtigen Werkzeuge für die richtigen Probleme eingesetzt werden. Allein das Wissen darüber macht es aber möglich, sich in der großen Auswahl nicht zu verirren. Das höchste Maß an Digitalkompetenz in dieser Ebene ist erreicht, wenn Sie als digitaler Erschaffer das Problem verstehen und beurteilen können, wann und ob es sinnvoll ist, eine bestimmte Methode anzuwenden.

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4. Stufe - Der digitale Planer

Die Zusammenhänge in der Digitalisierung sind nicht immer eindeutig ersichtlich, und das Feedback oft schwierig zu verstehen und manchmal auch äußerst komplex. Die Zusammenhänge zu erkennen, zu identifizieren und sogar vorherzusagen, ist der höchste Reifegrad der digitalen Kompetenz. Vor allem Führungskräfte und Unternehmer brauchen diese Form der Digitalkompetenz. 

Externe Rahmenbedingungen wie Technologie und digitale Märkte können sich auf die eigene Wertschöpfung, die Organisation und das Geschäftsmodell eines Unternehmens auswirken. Digital kompetente Führungskräfte verstehen Zusammenhänge und Rückkopplungen und können daraus entsprechende Maßnahmen und Strategien ableiten.

Die digitale Führungskompetenz setzt die Erkenntnis voraus, dass Digitalisierung immer eine systemische Herausforderung ist. Neue Werkzeuge bringen neue Prozesse mit sich. Neue Technologien verändern die Wertschöpfung und das Geschäftsmodel. Neue Wege der Zusammenarbeit können die Firmenkultur verändern - das gilt aber auch im Umkehrschluss.

Digitale Initiativen und Strategien können äußerst selten (eigentlich nie) einzeln  betrachtet werden. Ein Misserfolg des Vorhabens ist sonst an der Tagesordnung. Die Zusammenhänge und Kausalitäten zu verstehen, ist die höchste Form der digitalen Kompetenz.

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Wie können Sie an digitaler Kompetenz gewinnen?

Die Halbwertszeit von digitalen Kompetenzen ist kurz. Softwarelösungen befinden sich in der Cloud und werden ständig aktualisiert. Technologie und Marktdynamik ändern sich. Auch als Anwender steht man oft immer wieder vor Neuerungen. Sie können sich also nicht lange auf Ihre neu erworbenen digitalen Kompetenzen verlassen.

Kontinuierliches Lernen ist Voraussetzung. Darauf aufbauend brauchen Sie eine gewisse Offenheit und Veränderungsbereitschaft, um neue Konzepte, Prozesse und Lösungen zu akzeptieren und an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Netzwerkdenken und ein hohes Maß an Empathie sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team und für die Haltung einer engen Kundenbindung.
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Die gute Nachricht zu erst: Jeder kann digitale Kompetenz erlernen. Natürlich wird nicht jeder gleich ein Designer, Entwickler oder digitaler Visionär werden. Hier sind einige Ideen, Tipps und Hinweise:

Lesen Sie Blogs, Bücher und hören Sie Podcasts. Das Angebot an Ressourcen zu Technologie, Start-ups und digitalen Plattformen ist riesig. Die Vernetzung mit Digitalexperten ist von unschätzbarem Wert.

Bauen Sie Verbindungen zu Startups auf. Vor allem CEOs sollten langfristige Verbindungen zu Gründern und Startups aufbauen. Startups können Ihnen auch eine andere oder gar neue Perspektive vermitteln.

Portale wie z.B. Udemy bieten Ihnen eine große Auswahl an Videokursen. Schulungen bieten Ihnen die Möglichkeit, digitale Kompetenzen zu erlangen, die für Ihr Unternehmen und bestimmte Anwendungsfälle relevant sein können.

Je nach Größe Ihres Unternehmens werden Sie sicher andere Kollegen finden, die sich für digitale Themen begeistern. Tauschen Sie Ideen aus und lernen Sie voneinander.

Die Zusammenarbeit mit einem digitalen Berater und Coach ist definitiv die teuerste Option, aber auch äußerst effektiv.

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Bin ich Digitalkompetent? Was ist Digitalkompetenz?
Braam Lee 14 Januar, 2022
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