Was muss ich aufgrund des Google-Updates 2021 auf meiner Webseite ändern?
Googles neue Webseiten Ranking-Faktoren - Was Sie jetzt beachten müssen

Google führt ein neues Page Experience-Signal ein, eine Reihe von Website-Leistungskennzahlen, die sich darauf auswirken, wo Websites in der Suche platziert werden. Ich möchte Ihnen in diesem Blog erklären, wie Sie die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Seite verbessern können.

Ist es möglich, innerhalb von fünf Sekunden nachdem ich auf Ihre Webseite gekommen bin, herauszufinden, was Ihr Unternehmen macht? Können Website-Besucher die gesuchten Informationen leicht finden, wenn sie diese benötigen? Ist die Gestaltung Ihrer Preisgestaltung für jeden leicht verständlich? Ist Ihre Webseite für die mobile Ansicht ausgelegt? Läuft Ihre Webseite auf HTTPS?

Statistiken bestätigen, was wir bereits wissen: Ein hohes Google-Suchranking kann ein Online-Geschäft ankurbeln, aber auch lahm legen. Seit Jahren investieren die meisten Unternehmen Zeit und Geld in SEO, indem sie Seiten und Inhalte erstellen, die so optimiert sind, dass sie in den Google-Suchergebnissen einen hohen Rang erreichen und somit leicht gefunden werden.

Die SEO einer Seite bei Google wird seit Anfang Mai 2021 um neue Kriterien erweitert. Google hat mit dem Page Experience Signal einen neuen Rankingfaktor eingeführt, der anhand mehrerer Teilsignale das Gesamterlebnis einer Seite ermittelt und entsprechend rankt.

Die Bedeutung eines genialen digitalen Erlebnisses ist nicht neu. Salesforce berichtete im vergangenen Jahr, dass jeder dritte Kunde nach nur einer negativen Erfahrung einer Marke nicht weiter vertraut.

Unser Ziel bei GREEN FOOTPRINTS TECHNOLOGY ist es, Ihnen mit Odoo 14 und Odoo 15 dabei zu helfen, eine Webpräsenz zu erstellen, die nicht nur sehr gut funktioniert, sondern Ihren Besuchern auch die Online-Interaktionen so angenehm wie nur möglich macht. Deshalb wollen wir in diesem Blogbeitrag alles, was für Sie wichtig ist, leicht verständlich zusammenfassen.

Bisher mussten sich Online-Unternehmen nur auf die Erfahrung konzentrieren, die die Benutzer bei der Ankunft auf der Website hatten. Ein schlechtes digitales Erlebnis kann sich dank des neuen Signals Page Experience jetzt schon vor dem Eintreffen der Besucher negativ auf Ihre Webseite auswirken.

So bereiten Sie Ihre Webseite auf die neuen Google-Updates im Jahr 2021 vor


  1. Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite für Mobilgeräte optimiert ist

  2. Sicheres Surfen ermöglichen

  3. Stellen Sie sicher, dass Sie über ein SSL- oder TLS-Zertifikat (HTTPS) verfügen

  4. Machen Sie Ihre Seiteninhalte leicht zugänglich

  5. Halten Sie die Ladezeit Ihrer Inhalte kurz

  6. Stellen Sie sicher, dass Ihre Link-Interaktionen schnell sind

  7. Stellen Sie sicher, dass Ihre Click-to-Actions alle klar und leicht verständlich sind

Wie können Sie sich also auf das Signal Page Experience Update vorbereiten?

Da es sich um ein Google-Update handelt, das sich auf Ihre Google-Suchränge (SERPs) auswirkt, sollte es nicht überraschen, dass die besten Tools zur Messung der Seiten Experience Ihrer Webseite auch bei Google zu finden sind.

Das bedeutet, dass Sie die wichtigsten Web-Vitalwerte Ihrer Webseite mit Tools messen und verfolgen können, mit denen Sie im Normalfall bereits vertraut sind. Die Google's Search Console verfügt beispielsweise über einen neuen Core-Web-Vitals-Bericht, der eine Momentaufnahme der aktuellen Leistung Ihrer Webseite liefert und Seiten identifiziert, die verbessert werden können.

Nachdem Sie festgestellt haben, welche Seiten nicht gut funktionieren, können Sie PageSpeed Insights verwenden, um zu sehen was behoben werden muss. Diese Tools bieten Ihnen zwar keine vollständige Bewertung der Seitenerfahrungen, aber umsetzbare Einblicke in die Gesamtleistung Ihrer Seite.

Auch wir haben gute Erfahrungen mit Neil Patels Ubersuggest gemacht. Vielleicht möchten auch Sie diesem kostengünstigen Tool eine Chance geben.

1. Mobil-freundlich

Falls Sie es noch nicht wussten, hier einige wichtige Informationen: 80 % der Internetnutzer besitzen ein Smartphone und Google sagt, "dass 61 % der Nutzer wahrscheinlich nicht zu einer mobilen Webseite zurückkehren, bei der sie Probleme hatten sie zu besuchen, und 40 % dieser Nutzer werden stattdessen lieber zur Webseite eines Konkurrenten gehen.

Das ist ein klares Statement und zeigt uns, wie wichtig Mobil-Freundlichkeit ist, das war aber auch schon vor dem Google-Update so. Jetzt werden wir von Google gezwungen, dieses Problem definitiv in die Hand zu nehmen und zu beheben. Gut zu wissen, dass Odoo 14 sowie auch Odoo 15 seine Webseite bereits mobil-freundlich (responsive) macht. Es gibt hierzu sogar eine schnelle Überprüfungsmöglichkeit im Website Builder, um zu sehen, ob die soeben erstellte Webseite auch mobilen Besuchern Ihrer Seite ein großartiges Benutzererlebnis bietet.

Aber es ist mehr als nur optisch ansprechend zu sein. Es ist eine Notwendigkeit, Ihre Webseite an die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Besucher anzupassen. Fragen Sie sich daher immer: "Warum sollte jemand mit dem Handy auf meine Webseite zugreifen? Was würde er suchen? Wie ist meine persönliche Erfahrung mit meiner Webseite? Ist sie einfach und angenehm zu lesen?"

2. Safe Browsing

Lassen Sie mich zuerst kurz erklären, was "save browsing" bedeutet und wie es funktioniert:

Google Safe Browsing ist ein Blacklist-Dienst, der ständig Listen von Webressourcen aktualisiert, die Phishing-Inhalte oder Malware enthalten. Um Benutzer zu schützen und zu warnen, verwenden alle gängigen Internetbrowser wie Chrome, Firefox und Safari die vom Google Safe Browsing-Dienst bereitgestellten Listen.

Google "Safe Browsing" verbessert die Sicherheit des Internets erheblich. Google "Safe Browsing" wurde 2007 eingeführt, um Nutzer und das Web zu schützen. Seitdem führt es eine Liste gefährlicher Websites. Jeden Tag scannen seine Algorithmen Milliarden von URLs, und wenn eine davon bösartige Links oder Inhalte enthält, wird die URL der unsicheren Liste hinzugefügt.

Das Ziel ist (ganz klar), dass Ihre Webseite nie in diese Liste aufgenommen wird!

Als Webseiten-Besitzer sind Sie dafür verantwortlich, dass Ihre Webseite für Ihre Besucher sicher ist und keine Malware enthält. Wenn Sie sich nicht daran halten, markiert Google Ihre Webseite und fügt sie der schwarzen Liste für "Safe Browsing" der unsicheren URLs hinzu.

In diesem Fall wird Ihre Webseite nicht nur einen wichtigen Faktor für die Google-Seitenerfahrung nicht erfüllen, sondern wird auch für die Mehrheit der Internetnutzer unsichtbar. Ich denke, Sie verstehen das Risiko!

Um zu sehen, wie Google Ihre Website sieht, können Sie das Safe Browsing Site Status Tool von Google nutzen.



3. HTTPS  sichere Verbindung

Wenn Sie im Browser bereits ein HTTPS vor Ihrem Domain-Namen stehen haben, sind Sie hier schon fein raus. Wenn nicht, ist dieser Absatz wichtig für Sie:

Was ist HTTPS? HTTPS ist eine Abkürzung für Hyper Text Transfer Protocol Secure. Es ist ein Protokoll, das verwendet wird, um die Kommunikation zwischen zwei Systemen, wie einem Browser und einem Webserver, zu sichern.

HTTP transportiert Daten zwischen dem Browser und dem Webserver im Hypertext-Format, während https Daten im verschlüsselten Format transportiert. Dadurch verhindert https, dass Hacker Daten während der Übertragung zwischen Browser und Webserver lesen und verändern können. Selbst wenn es Hackern gelingt, die Kommunikation abzufangen, können sie sie nicht verwenden, da die Nachricht verschlüsselt ist.

Unter Verwendung der Protokolle Secure Socket Layer (SSL) oder Transport Layer Security (TLS) stellte HTTPS eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem Browser und dem Webserver her. TLS ist die neue SSL-Version.

Was ist ein SSL-Zertifikat? SSL ist der Industriestandard zum Herstellen einer verschlüsselten Verbindung zwischen zwei Systemen. Diese können von einem Browser zu einem Server, einem Server zu einem Server oder einem Client zu einem Server sein. SSL stellt im Wesentlichen sicher, dass die Datenübertragung zwischen den beiden Systemen verschlüsselt und privat ist. Das https-Protokoll ist im Grunde HTTP über SSL. SSL erstellt mit Hilfe eines SSL-Zertifikats, auch als digitales Zertifikat bekannt, eine verschlüsselte Verbindung.

4. Vermeiden Sie aufdringliche Interaktionen

Für mobile Benutzer schaffen aufdringliche Webseiten-Popups eine negative Benutzererfahrung. Da dies den Rankings Ihrer Webseite schaden kann, ist es auch schlecht für SEO. Google hat 2017 eine aufdringliche Interaktions-Strafe (Interstitials) eingeführt. Google schreibt dazu:

"Ab heute werden Seiten mit Inhalten, auf die ein Nutzer beim Wechsel von mobilen Suchergebnissen nur schwer zugreifen kann, möglicherweise nicht mehr so hoch eingestuft.

Dies gilt nur für Seiten, die von mobilen Nutzern direkt über ein Google-Suchergebnis aufgerufen werden (nicht für nachfolgende Webseiten, die auf derselben Webseite von der Originalseite aus besucht werden). In jedem Fall empfiehlt es sich, Ihre Besucher nicht zu irritieren."

Google erinnerte die Leser daran, dass dies nur ein Signal ist und dass großartige Inhalte immer gewinnen werden.

Wie bereits erwähnt, ist dieses neue Signal nur eines von Hunderten von Signalen, die beim Ranking verwendet werden, und die Absicht der Suchanfrage ist immer noch ein sehr starkes Signal, sodass eine Seite mit großartigem, relevantem Inhalt immer noch ein hohes Ranking erzielen kann.

Mit dem neuen Ranking-Signal für die Seitenerfahrung von Google, einschließlich Interstitials, erinnert es daran, dass aufdringliche Popups keinen Platz in einer Mobile-First-Welt haben.

Ein aufdringliches Interstitial ist im Wesentlichen eine Popup-Webseite, die einem mobilen Benutzer den Zugriff auf den Inhalt erschwert. Beispielsweise:

1.) wenn ein Popup angezeigt wird, unmittelbar nachdem eine Person aus den Suchergebnissen zu einer Webseite navigiert oder während sie durch die Seite scrollt.

2.) Oder ein eigenständiges Interstitial, das abgewiesen werden muss, bevor mit dem Hauptinhalt fortgefahren wird.

3.) Oder eine Webseite mit Inhalt über dem Falz, ähnlich einem eigenständigen Interstitial, mit dem Originalinhalt darunter.

Aber natürlich sind Popups nicht nur schlecht. Einige PopUps sind sicher sinnvoll und gut. Auch Google findet PopUps OK, wie zum Beispiel:

 1.) Interstitials der gesetzlichen Verpflichtungen (wie Cookie-Nutzungshinweise oder Altersüberprüfungen)

2.) Seiten-Anmeldedialoge, wie sie für den Zugriff auf private Inhalte verwendet werden

3.) Banner, die sich leicht ausblenden lassen und nicht zu viel Platz auf der Website beanspruchen

Quelle:  "Helping users easily access content on mobile" von der Google Developer Webseite.


So vermeiden Sie Interstitials auf Ihrer Webseite

Indem Sie Ihre Webseite auf die mobile Benutzererfahrung ausrichten, können aufdringliche PopUps vermieden werden.

Google bietet ausführliche Anleitungen zum Erstellen einer für Mobilgeräte optimierte Webseite, einschließlich der Vermeidung häufiger PopUp-Fehler.

Glücklicherweise können Sie Webseiten-Ziele immer noch erreichen, ohne die Seitenerfahrungen der Besucher zu beeinträchtigen. Beachten Sie die folgenden mobil-freundlichen PopUp-Navigationspraktiken:

1.) Verwenden Sie nur PopUp-Banner, die wenig Platz beanspruchen. Dies könnte bedeuten, die Größe der Elemente zu verkleinern oder ein Banner an der Seite oder am unteren Rand der Seite hinzuzufügen.

2.) Machen Sie es den Benutzern leicht, das PopUp zu schließen. Das "X" sollte leicht sichtbar und zugänglich sein.

3.) Fügen Sie eine Verzögerung hinzu, bevor das PopUp angezeigt wird. Wenn Besucher aus den Suchergebnissen kommen, stellen Sie sicher, dass sie sofort auf den Hauptinhalt zugreifen können. Dies kann entweder eine Zeit- oder eine Scroll-Verzögerung sein. Alternativ können Sie das PopUp beim Verlassen der Seite anstelle des Seiteneintritts anzeigen lassen.

4.) Gestalten Sie PopUps zielgruppenspezifisch, um die Botschaft für sie relevanter zu machen. Unterscheiden Sie zwischen neuen und wiederkehrenden Besuchern.

5.) Wenn ein Benutzer ein PopUp einmal schließt, stellen Sie sicher, dass das PopUp nicht wieder erscheint. Es ist in Ordnung, den PopUp später (also in etwas einer Woche) erneut zu zeigen.

6.) Überprüfen Sie, ob der PopUp die Ladezeit Ihrer Seite verlangsamt.

Es läuft alles auf Höflichkeit hinaus. Stellen Sie beim Entwerfen von Webseiten-Elementen wie Interstitials sicher, dass Ihre Webseite das Seitenerlebnis bietet, das sowohl Besucher als auch Google glücklich macht (das ist natürlich leichter gesagt, als getan).

5. Geringe Ladezeit für Inhalte (LCP - Largest Contentful Paint)

Die LCP-Dokumentation gibt an, welche Arten von Elementen für LCP berücksichtigt werden, darunter:

1.) Images/Bilder

2.) Videos

3.) Hintergrundbilder hochgeladen via CSS

4.) Heading tags

5.) Tables

6) Listen

7) Jedes andere Blockelement mit Text

Ziel ist es, auf den meisten Ihrer Seiten die empfohlene Ladezeit zu erreichen. Google sagt: "Wenn mindestens 75 Prozent der Webseiten-Aufrufe den Schwellenwert für "gut" erreichen, wird diese Webseite für diesen Messwert als "gut" eingestuft.

Hier sind einige Tipps, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie mit der Optimierung Ihrer Webseite beginnen:

1.) In den meisten Fällen ist Text schneller als andere Elemente, die separat abgerufen werden müssen (wie z.B. Bilder). Daher ist es eine gute Idee, Dinge wie Überschriften-Tags als größere Elemente zu verwenden.

2.) In einigen Fällen ist das größte Inhaltselement etwas zu langsam, Designänderungen können erforderlich sein.

3.) Ladezeiten werden durch die Optimierung deiner JS und CSS hilfreich sein. Achte darauf, nicht zu viele Skripte von Drittanbietern einzubinden. 

6. Link-Interaktion

FID misst den ersten Eindruck der Interaktivität und Reaktionsfähigkeit mit Ihrer Webseite. Es untersucht Elemente wie Klicks, Tippen und Tastendrücke, die unter die Kategorie "Reaktionsfähigkeit" fallen. Animationsbezogene Dinge wie Scrollen und Zoomen werden nicht gemessen.

Google empfiehlt, dass Webseiten einen FID  von 100 Millisekunden oder weniger anstreben*, was bedeutet, dass Seiten in einem bestimmten Zeitrahmen auf ein interaktives Ereignis reagieren. Der Schwellenwert von Google sollte in 75 Prozent der Fälle erreicht werden und wird von mobilen und Desktop-Geräten getrennt bewertet, um als "gut" zu gelten.

Obwohl der offizielle Schwellenwert bei 75 Prozent der geladenen Seiten liegt, empfiehlt Google den Wert auf 95 bis 99 Prozent zu bringen. FID zeigt Ihnen auch die Bereiche auf, in denen Verbesserungen am dringendsten erforderlich sind. Dies gilt sowohl für Desktop- als auch für mobile Nutzer.

Bitte beachten Sie, dass die Stichprobe 75 Prozent beträgt. Wenn Ihre Webseite beispielsweise tausend Seiten hat und diese alle bei Google-Indexiert sind , benötigen 750 davon eine gute FID, um die gesamte Seite als eine gute FID zu klassifizieren. Google behauptet, dass das sogar bei 98 Prozent oder 99 Prozent tatsächlich passieren sollte - also so gut wie alle Webseiten kontrolliert werden.

Für Entwickler ist es wichtig zu verstehen, dass Google nur die Verzögerung bei der Ereignisverarbeitung misst, nicht "die Zeit für die Ereignisverarbeitung selbst oder die Zeit, die Ihr Browser benötigt, um die Benutzeroberfläche nach der Ausführung des Ereignismanagers zu aktualisieren".

Das bedeutet, dass Google nur misst, wie lange der Browser braucht, um die Ereignisausführung zu starten. Wenn Sie also auf einen Link klicken, ist dies die Zeit zwischen dem Klick und der Verarbeitung dieses Klicks durch den Browser.

Wie können Sie den FID-Score verbessern?

Eine starke JavaScript-Ausführung ist die Hauptursache für einen schlechten FID-Score. Es geht also darum, wie "JavaScript die FID beim Parsen, Kompilieren und Ausführen Ihrer Webseiten direkt zu reduzieren", sagt zumindest Google. Nur was für Pro's - sage sogar ich. Was heißt das nun?

Nun ja, es war schon immer eine gute Idee (aus SEO Gründen), das JavaScript-Volumen zu reduzieren und/oder die Ausführung von JavaScript zu optimieren. Es verringert nämlich das Aufblähen von Seiten, verbessert die Seitenleistung und erleichtert es Google, den richtigen Inhalt zu indizieren.

Unserer Erfahrung nach indexiert Google Webseiten besser, wenn wir Google sagen können, was wir indexiert haben möchten. So kann Google schneller verarbeiten. Es ist also sinnvoll wenn wir eine Index-Liste erstellen ODER wie es in Odoo 14 und Odoo 15 möglich ist, jede Webseite mit einem Klick zur Indexierung freizugeben oder aber auch sperren zu können. Die Angabe, welche Seiten von Google als indexiert oder nicht indexiert bestimmt wird, ist für SEO extrem wichtig.

Google empfiehlt, ein Lighthouse-Leistungs-Audit durchzuführen, um den FID-Score zu optimieren und dabei entdeckte Chancen zu prüfen.

7. CTAs löschen und bereinigen – Cumulative Layoutverschiebung (CLS)

Ich bin ein Freund klarer, verständlicher Worte. Bedeutet: ich möchte Themen verstehen und mein Wissen mit Ihnen teilen. So schreibe ich meine Blogs. Ich lese viele Informationen zum Thema und stelle zusammen, was für mich sinnvoll erscheint.

Ganz ehrlich: CLS ist für Sie nur wichtig, wenn Sie mit Anzeigen auf Ihrer Seite arbeiten. Z.B. mit Bannerwerbung. Wenn Ihre Anzeigen ein- und ausgeblendet werden und Ihre Webseite sich "bewegt", wie es unter Profi's heißt. Aber, wenn Sie mit Anzeigen wie ein Profi arbeiten, haben Sie sicher ein kompetentes Team an Ihrer Seite, welches sich mit CLS bestens auskennt :-)


Aber es gibt auch noch einige andere Kleinigkeiten, wie Sie CLS-Probleme ausschließen können. Schauen wir uns diese mal näher an:

1.) Verwendung nicht sicherer Schriftarten für die Website (FOIT/FOUT)

Worst case scenario: Sie verlieben sich in eine Schriftart und laden sie herunter. Nun können Sie diese Schriftart verwenden und entsprechend "sehen". Sie speichern ein Dokument und senden es an einen Freund. Er/Sie hat die Schriftart nicht heruntergeladen. Nun kommt das Problem: Er/Sie wird das Dokument nicht so sehen, wie Sie es tun. Wenn Ihr Freund Glück hat, sieht er/sie den Text mit einer anderen Schriftart. Es wird aber bei weitem nicht so toll aussehen, wie Sie es erstellt haben.

So ist das auch mit Webseiten. Odoo 14 bzw. Odoo 15 z.B. erlaubt nur das Hochladen von Google-Schriften, um sicherzustellen, dass alle Ihre Inhalte von jedem Nutzer so gesehen werden kann, wie Sie diese Seiten erstellt haben.

2.) Fotos und Videos verwenden, ohne die Dimensionen zu definieren

Es ist immer ratsam, die Breite und Höhe Ihrer Fotos und Videos festzulegen. CSS-Seitenverhältnisfelder können auch verwendet werden, damit der Browser während des Ladens des Bildes den entsprechenden Platz auf der Webseite zuweisen kann.

3.) Alle Inhalte, die dynamisch eingefügt werden

Vermeiden Sie es, andere Inhalte über vorhandene Inhalte zu legen, außer es handelt sich um eine bewusste Reaktion des Nutzer (Interaktion). Dadurch wird sichergestellt, dass Layout-Änderungen immer erwartet werden, anstatt das das Bild oder der Text abrupt verschoben werden (bewegt).

Startklar mit Odoo 14 und Odoo 15 trotz oder gerade wegen des Google Updates

Ich würde sagen, es ist ein schönes und entspanntes Gefühl zu wissen, egal was Google in den Sinn kommt - Odoo 14 und Odoo 15 helfen Ihnen dabei, schöne Webseiten mit großartigem Inhalt und einer großartigen Seitenbenutzererfahrung zu erstellen, um bei Google bestmöglich zu ranken.

Ich bin kein Entwickler, aber ich kann meine Odoo 14/15-Webseiten ohne Programmierkenntnisse organisieren und trotzdem erfolgreich sein.

Was muss ich aufgrund des Google-Updates 2021 auf meiner Webseite ändern?
Melanie Lee 11 Dezember, 2021
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