Was genau ist eLearning
und wie solltest du deinen Kurs am besten aufbauen?

Den Begriff "eLearning" hören wir mittlerweile immer häufiger, aber was bedeutet er? Wenn du noch neu auf diesem Gebiet bist, hört sich der Name vielleicht verwirrend an. Man denkt eventuell an elektronisches Lernen, stellt sich das Ganze wie ein Zoom-Call vor. Wir wollen hier ein bisschen aufklären, auf was du achten solltest, wenn du nach einem passenden Tool für dich und dein eLearning Angebot suchst und vor allem wie der Aufbau sein sollte.

Was ist und kann ein eLearning Tool?

eLearning Tools geben dir die Möglichkeit, digitale multimediale Lernpakete (Schulungen und Coachings) zu erstellen und deinen Kunden und Webseiten-Besuchern zur Verfügung zu stellen.

eLearning ist nicht einfach nur ein Video-Streaming oder ein einbinden eines Videos auf deiner Webseite. Mit einem eLearning Tool gestaltest du komplette Kurse inklusive Dokumentation, Videos, Infografiken, Tests, Zeitlimit zum Beantworten der Fragen sowie der Möglichkeit eine Mindestanzahl richtig beantworteter Fragen zu erzwingen. Dazu gibt es die Möglichkeit Zertifikate zu erstellen.

Es gibt mittlerweile einige gute Stand-Alone-Tools, wie z.B. Gomo, Elucidat, Camtasia, Easygenerator oder auch Articulate Storyline. Das sind natürlich nicht alle. Du kannst im Internet gute Blogs finden, die sich mit diesen Tools bereits auseinandergesetzt haben. Ein eLearning Tool ist auch in unserem digitalen Büroassistenten vorhanden. Du müsstest dir also hier keine weiteren Gedanken machen und könntest es ohne Zusatzkosten einfach mitbenutzen.

Ein vernünftiges eLearning Tool sollte folgendes können:

- Interaktivität in deine Kurse bringen

- Benutzerfreundlich sein

- Multiple Autoren zulassen

- Cloud basiert für weniger Speicherplatz Probleme und stabile Sicherheit für deine Daten

- Auswertungen bieten

- Multiple Medien zulassen

- Zertifikate für deine Schüler/Nutzer bieten

- Modern wirken

MacBook Air beside gold-colored study lamp and spiral books

Wie solltest du vorgehen?



1. Was möchte deine Zielgruppe wissen?

Bevor du auch nur einen Finger krumm machst für deinen Kurs, solltest du herausfinden, was genau deine Zielgruppe zu deinem Thema überhaupt wissen möchte. Erst daraufhin kannst du deinen Kurs rund um die Beantwortung dieser Fragen auf- und ausbauen. Der Kurs sollte auf jeden Fall herausfordernd sein. Wer viel zu breit und oberflächlich Themen anspricht, wird auf Dauer keine Nutzer/Schüler halten. Natürlich sollte es auch nicht zu schwierig oder komplex sein, da sonst die Lust schnell in Stress übergeht und das wiederum führt zu Lustlosigkeit. Da wollen wir auch nicht hin.

Diese wichtigen Informationen solltest du in den nächsten Schritten unbedingt immer im Hinterkopf behalten!

2. Erstelle eine Kurs-Vorlage

Wichtig für deinen Kurs ist es, das alles in deinen Firmenfarben durchgängig ist. Das schafft Vertrauen und fördert zeitgleich dein Branding.

Für deine Videos kannst du ein ansprechendes Titelbild gestalten (z.B. in CANVA) und dieses immer wieder anpassen. So sehen deine Video-Daten immer einheitlich aus. Deine Infografiken und PDF Formate kannst du ebenfalls in CANVA gestalten. Unserer Meinung nach bietet dir CANVA alles was du zu einer perfekten Dokumentengestaltung und -ausarbeitung benötigst. Denke daran, alle Unterlagen sollten einheitlich sein.

Mit Farben, Schriftarten und Schriftformatierungen lassen sich sehr gute Eindrücke hervorheben und unterstreichen. Das kann deinen Kunden helfen, die vielen Informationen besser zu verarbeiten.

3. Wie du Inhalte ausarbeitest

Um dich mit deinen Schülern zu verbinden, kannst du nicht einfach nur Fakten präsentieren. Wenn du ein eher komplexes Thema hast, hilft es wahrscheinlich, wenn du dir eine Geschichte ausdenkst die dieses Thema erklärt. Mit Geschichten kann der Mensch viele Informationen besser verstehen und auch speichern. Das Gute ist, dass Geschichten erzählen zu jeder Schulung super passt - Du kannst deine Geschichte beispielsweise in Videos, Animationen oder Illustrationen anwenden.

Geschichten sind am wirkungsvollsten, wenn man sie kurz hält und sie nur Details enthält, die für die Lektion relevant sind. Manche behelfen sich mit Fallstudien, andere können sich Geschichten ausdenken, die es besser erklären können als jede Fallstudie der Welt. Es kommt hier auch etwas auf deine Fähigkeiten und dein Talent an. Entscheide daher nach deinem Bauchgefühl, was besser zu dir passt.

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4.  Integriere Multi-Media Daten

Grafiken, Diagramme und Fotos helfen dir bei der Erläuterung von deinen Inhalten, während Videos das auditive Lernen ermöglichen. Fügen auch einige interaktive Funktionen hinzu, um zu verhindern, dass das Lernen zu einer passiven Erfahrung wird. Desto mehr du deine Schüler (oder Kunden) einbinden kannst, desto lebendiger und interessanter fühlt es sich für sie an. 

Jedes Element deines Kurses muss einen  Zweck erfüllen. Ein Bild, zum Beispiel, ist nur zur visuellen Stimulation nutzlos - es lenkt deine Schüler nur von der eigentlichen Botschaft ab.

5. Quizze und Aufgabenstellungen einbauen

Es ist wichtig, das die Informationen von deinen Schülern gespeichert und verinnerlicht werden. Nur so gibt es ein Erfolgserlebnis. Hilfreich ist es daher, den Lernstoff in Sektionen zu unterteilen und nach jeder Sektion oder Kapitel eine praktische Aufgabenstellung und ein Quiz einzubauen. So kann geprüft werden, ob die Inhalte gut vermittelt werden konnte und das Gelernte auch verstanden wurde.

Damit keine Frustration wegen schlechter Testwerte aufkommt, sollte es möglich sein ein Feedback zu bekommen. Zum Beispiel wäre es gut, wenn man eine zweite Chance mit einem kleinen Hinweis geben könnte. Wenn die Antwort danach wieder falsch ist, solltest du mit einer Erklärung die Frage lösen.

Quizfragen müssen nicht auf Multiple-Choice-Fragen beschränkt sein. Du kannst dich hier komplett austoben und auch mal neue Wege gehen. Vielleicht magst du ja Spiele oder interaktive Videos mit einbinden.

Am Ende des Kurses solltest du einen bewerteten Test anlegen. Dieser Test zeigt deinen Schülern noch einmal deutlich, was sie alles bei dir gelernt haben und gehen mit einem (hoffentlich) Erfolgserlebnis aus deinem Kurs. Du könntest statt dem Abschlusstest auch eine interaktive Arbeitsaufgabe erteilen und ein Zertifikat nach Abgabe dieser Aufgabe in Aussicht stellen.

6. Es ist soweit - deiner erster Online-Kurs ist bereit

Nun bist du vorbereitet. Infografiken, Handbuch, Dokumente, Arbeitsaufgaben, Videos, Quizze. Alles erstellt. Nun lädst du alles in dein eLearning-Tool und stellst es online. Vergiss nicht, in deiner Kursbeschreibung genau zu beschreiben, was dein Kunde zu erwarten hat.

7. Ein letzter Check

Wenn es dir möglich ist, lass einige deiner Freunde oder Familienmitglieder deinen Kurs testen. Es wäre gut, wenn diese ehrlich genug wären, dir ein konstruktives Feedback zu geben, dass dir für eventuelle Überarbeitungen oder Anpassungen weiterhilft.

Wir wünschen dir auf alle Fälle viel Erfolg und viele tolle Kunden.

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So generierst du Umsätze mit eLearning
(Videokurse / Online-Schulungen)